Veranstaltungen

Internationale Clara-Wieck-Tage 2021

Liebe Besucher,

auf dieser Seite begrüßen wir Sie herzlich zu unseren Internationalen Clara-Wieck-Tagen 2021! Alle zwei Jahre bieten wir ein abwechslungsreiches Programm, um eine der erfolgreichsten Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts zu würdigen. Wir tun das aus dem Selbstverständnis, weil Claras Familie mütterlicherseits in Plauen gelebt und gewirkt hat: Ihr Großvater, George Christian Gotthold Tromlitz war Kantor an St. Johannis, ihre Mutter Mariane ist in Plauen aufgewachsen und gab hier die ersten Konzerte. Clara folgte und gab im Konzerthaus „Erholung“ 1834/35 ebenfalls umjubelte Konzerte. Dies und mehr Anknüpfungspunkte sind für uns als Vogtlandmuseum Grund genug, der musikalischen Leistungen Claras und ihre Ehemanns Robert Schumann sowie ihren Zeitgenossen einen festen Platz im Musikleben der Stadt einzuräumen.

Freitag, 10. September 2021

Freitag, 10. September 2021 | 18:45-19:00 Uhr
Plauen, Vogtlandmuseum, Innenhof

Eröffnung der Internationalen
Clara Wieck Tage 2021

Es spricht Bürgermeister Steffen Zenner

Freitag, 10. September 2021  | 19:00-19:15 Uhr

Werkeinführung

zum Klavierabend im Innenhof
mit Uwe Fischer

Freitag, 10. September 2021 | 19:30-22:00 Uhr
Plauen, Vogtlandmuseum, Festsaal

Klavierabend

Solist:
Radim Voiír (Aš), Klavier

Eintritt: 38,00 €
(inkl. Pausenimbiss im Innenhof)

Ludwig van Beethoven: Sonate c-Moll op. 13 „Pathetique“ 
Johannes Brahms: Ballade H-Dur op.10
Clara Schumann: 3 Lieder aus op. 13 (für Klavier bearbeitet)
Robert Schumann: Faschingsschwank aus Wien, op. 26 (Scherzino, Romanze, Intermezzo)
Franz Liszt: Un sospiro (Konzertetüde)
Frederic Chopin: Walzer cis-Moll op. 64, Präludium Des-Dur op. 28 (Regentropfen), Impromptu cis-Moll op. 66
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Rondo capriccioso op. 14

Radim Vojíř, Cheb

studierte an der Akademie der musischen Künste zu Prag und an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar. Parallel dazu ergänzte er seine Ausbildung mit dem Besuch von Meisterklassen bekannter Pianisten wie z.B. Eugen Indjic und Lazar Berman und nahm erfolgreich an Klavierwettbewerben wie dem „Prager Frühling“ und dem Marienbader Chopin-Wettbewerb teil. Radim Vojíř ist Mitglied der Chursächsischen Philharmonie, Dozent am Konservatorium in Teplice und künstlerischer Leiter der „JazzBigGang“.

Samstag, 11. September 2021

Samstag, 11. September 2021  | 09:00-15:30 Uhr

Musikwissenschaftliches Symposium

Eintritt: 10,00 €
(inkl. Pausenimbiss nach jedem 2. Vortrag)

 

 

 


– Tschechische Vorträge werden simultan übersetzt (via Kopfhörer) –

Dr. Albin Buchholz, Plauen
Musikwissenschaftler, Plauen
Ernestine von Fricken – die musikalische Muse Robert Schumanns (in zwei Teilen)
Mgr. Karel Halla, Cheb
Direktor des Staatlichen Archivs Eger/Cheb
Porta fontium – über die tschechische Archivlandschaft „online“
Dr. Gerd Nauhaus, Zwickau
Ehrenvorsitzender der Robert-Schumann-Gesellschaft Zwickau e. V.
Die Jugendtagebücher Clara Wiecks 1827-1840
Mgr. Jana Kočišová, Aš
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Museum Aš
Ernestine v. Fricken und Robert Schumann – ihre Konzerttätigkeit im Egerland
Prof. Dr. med. habil. Klaus-Dieter Waldmann, Plauen
ehem. Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Vogtland-Klinikum Plauen
Schumanns letzte Station in der Heilanstalt Endenich
Mgr. MgA. Anna Pokorná, Aš
Direktorin der Musikschule „Robert Schumann“ Aš
Die Entstehung der Musikschule Aš

Die österreichische Pianisitin und heimliche verlobte Robert Schumanns, Ernestine von Fricken aus Aš (1816-1844) steht dieses Jahr im Zentrum des musikwissenschaftlichen Symposiums.

Samstag, 11. September 2021  | 19:00-19:15 Uhr

Werkeinführung

zum Kammermusikabend im Innenhof
mit Uwe Fischer

Samstag, 11. September 2021 | 19:30-21:45 Uhr
Plauen, Vogtlandmuseum, Festsaal

Kammermusikabend

Solisten:
Altenberg-Trio (Wien):
Ziyu He, Violine

Christopher Hinterhuber, Klavier
Christoph Stradner, Violoncello

Eintritt: 57,00 €
(inkl. Pausenimbiss im Innenhof)

Clara Schumann: Trio für Pianoforte, Violine und Violoncello, g-Moll (1846),
Clara Schumann: Variationen für das Pianoforte über ein Thema von Robert Schumann IHM gewidmet (1853)
Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 2 C-Dur, op. 87

Altenberg-Trio, Wien

Robert Schumann Preisträger der Stadt Zwickau

Der Pianist Christopher Hinterhuber und der Cellist Christoph Stradner setzen seit 2018 in neuer Besetzung mit dem Geiger Ziyu He die langjährige Tradition des Altenberg Trios fort. Die drei Musiker widmen sich der Kammermusik, die von der Klassik bis zur zeitgenössischen Musik reicht; und es will ihre und deren Wandlungen erlebbar machen. Seit seinem „offiziellen“ Debüt bei der Salzburger Mozartwoche 1994 hat das Altenberg Trio Wien sich in rund 1.000 Auftritten den Ruf eines der wagemutigsten und konsequentesten Ensembles dieser Kategorie erworben: sein Repertoire umfasst mehr als 200 Klaviertrios, darunter etliche Werke, die das Altenberg Trio selbst angeregt und uraufgeführt hat. Neben preisgekrönten CD-Produktionen spielt das Ensemble als „Trio in residence“ der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien einen alljährlichen Konzertzyklus im Brahms-Saal des Wiener Musikvereins. 2013 musizierte das Trio erstmals bei den Bregenzer Festspielen und dem Georges Enescu-Festival in Bukarest.

Altenberg-Trio. Foto: Nancy Horowitz

Montag, 13. September - Donnerstag, 16. September 2021

Montag, 13. September – Donnerstag, 16. September 2021  | jeweils 09:30-11:15 Uhr
und 12:00-13:45 Uhr

Auf den Spuren Claras

Eintritt: 5,00 €
(mit 15 min Pause)



Eine musikalisch-literarische Veranstaltung für
Klassen 7-12 (fächerverbindend Musik, Deutsch, 2 UE)

Uwe Fischer (Moderation)
Marvin Schaarschmidt (Schauspiel)
Vera Knüpfer (Schauspiel)
Schülerinnen und Schüler des Vogtlandkonservatoriums

Freitag, 17. September 2021

Freitag, 17. September 2021  | 19:00-19:15 Uhr

Werkeinführung

zum Liederabend im Innenhof
mit Uwe Fischer

Freitag, 17. September 2021 | 19:30-21:45 Uhr
Plauen, Vogtlandmuseum, Festsaal

Liederabend

Solisten:
Richard Morrison (London), Bassbariton
Uwe Zeutzheim (Mainz), Klavier

Eintritt: 57,00 €
(inkl. Pausenimbiss im Innenhof)

Johannes Brahms: Vier ernste Gesänge op. 121
Clara Schumann: drei Lieder
Felix Mendelssohn-Bartholdy:  drei Lieder
Robert Schumann: Dichterliebe op. 48

Richard Morrison, London
Großes Ansehen genießt Richard Morrison für seinen warmen, lyrischen Bariton. Er ist in allen führenden Konzertsälen Großbritanniens, wie die Royal Albert Hall, die Birmingham Symphony Hall, die Royal Festival Hall präsent. Auf seiner Laufbahn als Sänger hat er seither mit vielen bedeutenden Regisseuren, Sängern und Dirigenten zusammengearbeitet, so mit John Copley, Sir Thomas Allen und Sir Colin Davis. Sein Deutschland-Debüt gab er 2003 als Figaro im „Barbier von Sevilla“ und weiteren Opernproduktionen in Mannheim und Hannover. Im Bereich Oper und Lied ist er bei der Deutschen Grammophon, bei Naxos und bei Warner Classics vertreten. Er hat mit Orchestern wie dem BBC Symphony Orchestra, dem BBC Concert Orchestra und dem Royal Philharmonic Orchestra zusammengearbeitet. Im Vereinigten Königreich ist er auch über Fernseh- und Rundfunkauftritte (BBC TV, BBC Radio und DKY TV) bekannt und als Solist und Moderator auf Classic FM aufgetreten.

Uwe Zeutzheim, Mainz
… studierte Klavier, Kammermusik und Liedbegleitung in Mainz, Hannover und Frankfurt. Er belegte zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Menahem Pressler (Beaux-Arts-Trio), war Stipendiat der Musikhochschule Hannover für die „Internationalen Musiktage“ in Hitzacker. Seither folgte eine umfangreiche Konzerttätigkeit, Fernseh-, CD- und Rundfunkaufnahmen in Deutschland (SWF, SR, BR), in den USA, Finnland, Polen, Italien, Frankreich, Schweiz und der Türkei als gefragter Liedbegleiter, Kammermusikpartner und Solist.
Uwe Zeutzheim folgte mehreren Einladungen zu den Opernfestspielen in Savonlinna/ Finnland. Er ist Dozent am Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz für Klavier und Liedklasse. Zahlreiche Wettbewerbserfolge seiner Schüler und Studenten dokumentieren dort seine erfolgreiche Arbeit.

Richard Morrison.

Uwe Zeutzheim.

Samstag, 18. September 2021

Samstag, 18. September 2021  | 11:00-14:00 Uhr

Gemeinsames Konzert
Aš und Plauen

Die Schumanns in beiden Städten – Städtepartnerschaft

Eintritt: frei

 

 

Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Musikschule „Robert Schumann“, Aŝ und des Vogtlandkonservatoriums „Clara Wieck“, Plauen.

 

 

Eingangsportal Musikschule Robert Schumann, Aš.

Sonntag, 19. September 2021

Sonntag, 19. September 2021 | 17:00-19:30 Uhr
Plauen, Vogtlandmuseum, Festsaal

Die drei Leben der Clara Schumann

Gespräch und Filmaufführung
Film: 53 Minuten I MDR I arte I 2019

Beteiligte:
Andreas Morell (Berlin), Regisseur
Magdalena Zięba-Schwind (Berlin), Regisseurin  Günter Atteln (Leipzig), Ausführender Produzent, Accentus Music 

Eintritt: frei

Andreas Morell, Berlin und London
… begann 1979 ein Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München das er 1985 erfolgreich beendete. Morell arbeitete zunächst als Regieassistent an der Oper u. a. in Bielefeld, Ulm, Hamburg und Kassel.  Seit 1986 dreht Andreas Morell sowohl Spiel- und Dokumentarfilme als auch Fernsehserien, 1995 begann er zusätzlich mit eigenen Theater– und Operninszenierungen. Außerdem hat er über 100 Fernseh-Aufzeichnungen gemacht von Theater-, Tanz- und Opernvorstellungen sowie klassischen Konzerten. Neben neun Spielfilmen (u. a. 1995 Hexenfeuer, 2008 Unschuld) inszenierte er Serien (2005/06 Verliebt in Berlin, 2013/14 SOKO Leipzig, 2016 Der Alte), Opern, Schauspiele und Dokumentarfilme (2011 Igor Levit: Mein Liszt, 2020 Antipoden: Maria Callas vs. Renata Tebaldi). Die Liste seiner Auszeichnungen ist lang, vom deutschen Fernsehpreis bis hin zu einer EMMY-Nominierung (2011). Er lebt in London und Berlin.

Magdalena Zięba-Schwind, Berlin
In Berlin studierte Magdalena Ziéba-Schwind Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Englische Literatur. Seit 2000 arbeitet sie als Journalistin, Autorin und Regisseurin an zahlreichen Filmen und Fernsehproduktionen, darunter Programme für die Sender Arte, ZDF, 3sat, DW und RBB. Seit 2014 ist sie auch als Produzentin im Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker tätig. Im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit stehen Dokumentationen und Sendungen mit Schwerpunkt Musik- sowie Videoclips und Konzertsendungen.

Günter Atteln, Leipzig
1971 in Speyer geboren, fand Günter Atteln über die Musik den Weg in den Film. Neben seinem Studium der Musikwissenschaft, Psychologie und Volkswirtschaftslehre in Oldenburg und Berlin, begann er eine Reihe von Kurzfilmen zu produzieren. Die Musik dazu schrieb er für einige von ihnen selbst. Seine erste Regie war der abendfüllende Dokumentarfilm „Sexo Puro – The Spanish Composer Maria de Alvear“ (WDR, SWR, ARTE). Seitdem hat Günter Atteln eine Vielzahl von Dokumentarfilmen inszeniert und verfasst, von denen einige mit einer Vielzahl von Preisen ausgezeichnet wurden, darunter Soulscapes – Der Choreograf Uwe Scholz“ (Fipa d’Argent, etc.). Als Produzent war er auch für viele herausragende Konzertproduktionen und Opernaufnahmen weltweit verantwortlich.

Andreas Morell.

Magdalena Zięba-Schwind.

Günter Atteln.