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Das Vogtlandmuseum öffnet wieder seine Pforten

Das Vogtlandmuseum, die Galerie e.o.plauen, das Spitzenmuseum und das Hermann-Vogel-Haus in Krebes sind wieder für den Besucherverkehr geöffnet.

Wichtig ist hierbei die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu Abstand, Hygiene und Vereinzelung. Im Sinne gegenseitiger Rücksichtnahme und der Covid-19-Prävention bittet der Museumsbetrieb Plauen um Verständnis, dass ein Besuch nur unter Berücksichtigung der vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen erfolgen kann. Bitte entnehmen Sie alle wichtigen Informationen diesbezüglich den Allgemeinen Hinweisen und der Hausordnung.

Um die Gesundheit unserer Besucher/innen und des Museumspersonals zu gewährleisten beginnen wir im Mai 2020 mit eingeschränkten Öffnungszeiten, und zwar freitags, samstags, sonntags und feiertags von 11:00 bis 17:00 Uhr. Diese Regelung gilt für das Vogtlandmuseum, die Galerie e.o.plauen, das Spitzenmuseum und das Hermann-Vogel-Haus in Krebes. Die Öffnungszeiten des jüdischen Friedhofs werden gesondert bekannt gegeben. 

Digitalisierte Ausstellungen

Metall | Textil | Grafik
Mit der Ausstellung „Gestaltungsstrukturen“ im Vogtlandmuseum Plauen wird ein Überblick über das in Jahrzehnten entstandene künstlerisch-gestalterische Schaffen von Klaus Helbig anlässlich seines 80. Geburtstags gegeben.

27.11.19 – 26.04.20
Die eindrucksvollen Zeugnisse dieser Entenzivilisation sind nun erstmals im Vogtland zu sehen! Zusammengetragen wurde die kulturell bedeutsame Sammlung durch die Berliner Künstlergruppe interDuck.

Seit seiner Eröffnung im Jahre 1984 präsentiert das einzige Spitzenmuseum Deutschlands Erzeugnisse einer einzigartigen Textilbranche und veranschaulicht deren historischen Wandel in Produktion und Gestaltung.

Aussenstellen

Die vogtländische Heimat zog Hermann Vogel immer wieder an und inspirierte ihn. In den frühen 1890er Jahren entsteht sein zweiter Wohnsitz mit Atelier in idyllischer Lage in Krebes, unweit des sagenumwobenen Burgsteins.

Über uns

Geschichte(n) zum Erleben

Das Vogtlandmuseum im Herzen der Spitzenstadt Plauen ist das zentrale Regionalmuseum des sächsischen Vogtlandes.

Ein Ort der Entdeckungen und Überraschungen.

Einzigartige Architektur

Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude in der Nobelstraße zählen zu den bedeutendsten Beispielen guterhaltener bürgerlicher Architektur in Mitteldeutschland. Sie sind Zeugen der wirtschaftlichen Blütezeit des Plauener Baumwollwarenhandels im letzten Drittel des
18. Jahrhunderts.

Die Gebäude verkörpern nicht nur bürgerliche Wohnweise, Wohlstand und Kunstsinn, sondern sind in ihrer Gestaltung herausragende Architekturdenkmale des Frühklassizismus.

Staunen und Feiern

Ein Juwel vornehmer bürgerlicher Baukunst ist der für ein Bürgerhaus einzigartige Festsaal, der 1789 vom Baumwollwarenhändler Johann Christian Baumgärtel im modischen französischen Stil eingerichtet wurde.

Der französische Feldherr und selbstgekrönte Kaiser Napoleon Bonaparte verbrachte auf dem Weg in seinen verhängnisvollen Russlandfeldzug mit seiner Entourage die Nacht vom Freitag, den
15. bis Samstag, den 16. Mai 1812 im Haus des reichsten Bürgers Plauens, Johann Christian Kanz, im heutigen Gebäude Nobelstraße 13. Der Raum, in dem Napoleon übernachtete, ist in restauriertem Zustand erhalten und wird bis in die Gegenwart „Napoleonzimmer“ genannt.

Die sächsischen Könige Friedrich August I. („der Gerechte“) und Anton I. („der Gütige“) ließen sich in diesem mit feinen Stuckaturen ausgestatteten Raum huldigen.

Wirtschaft und Handel

Der Übergang vom feudalen zum bürgerlichen Zeitalter lässt sich in den Häusern gut ablesen. Während Aufteilung und Ausschmückung der Räume im Obergeschoss höfischen Vorbildern nachempfunden wurden, waren die Zimmer im Erdgeschoss auf die Geschäftstätigkeit und Hauswirtschaft ausgerichtet.

In den Innenhöfen und Hinterhäusern, die zum Teil auf die alte Stadtmauer gebaut wurden, befanden sich Lager und Ställe. Hier lebte also noch die Tradition der mittelalterlichen Ackerbürger fort.

Heimat und Region

Das Vogtlandmuseum widmet sich dem historischen Territorium der einstigen, im Mittelalter zeitweise zu Landesherren aufgestiegenen Vögte, die der Region ihren außergewöhnlichen Namen gaben – Gebiete, die heute zu Bayern, Sachsen, Thüringen und der Tschechischen Republik gehören.

Die reiche Sammlung des Vogtlandmuseums entstand bereits im späten 19. Jahrhundert durch das Engagement heimatverbundener Bürger. Es kamen im Laufe der Zeit aber noch zahlreiche Spenden und Ankäufe hinzu, so dass das Museum heute über eine umfangreiche Sammlung überregionaler Qualität verfügt.

Für Fragen und Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung