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BIS AUF WEITERES GESCHLOSSEN

Ausstellungsvorschau zur Wiedereröffnung

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Ab Eröffnung bis zum 27.06.21

Der Vogtländer Günter Weiß (1940-2014) war seit jungen Jahren künstlerisch tätig, zunächst bis zum Eintritt in den Ruhestand 2000 nebenberuflich, danach freischaffend. Das Vogtlandmuseum zeigt nun eine vielfältige Auswahl seiner Werke in verschiedensten Techniken, unter anderem Acryle, Aquarelle, Holzschnitte, Kaltnadelradierungen, Pastelle und Zeichnungen. Neben Stadtansichten, Portraits und Stillleben aus der Studienzeit Günter Weiß‘ präsentiert die Ausstellung vor allem atmosphärische Landschaftsbilder, z.B. des Vogtlandes, von Hiddensee, Rügen, Italien und Island. Hierbei wird die gesamte schöpferische Bandbreite des Künstlers veranschaulicht, beginnend in den 1960er Jahren bis zu seinem Tod.

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Ab Eröffnung bis zum 27.06.21

Vor einhundert Jahren kaufte die Stadt Plauen drei Gebäude in der Nobelstraße, um dort in den Folgejahren ein vogtländisches Kreis-museum einzurichten. Diese Institution – heute als das Vogtlandmuseum bekannt – fand damit nach anderen, provisorischen Standorten, ihr festes Zuhause. Jetzt können Sie einen hochinteressanten Blick auf die innenarchitektonische und ausstellungsgestalterische Entwicklung des Museums werfen: Welche Räumlichkeiten der Häuser in der Nobelstraße haben sich von der Vergangenheit bis in die Gegenwart auf welche Weise verändert? Welche Ausstellungsinhalte wurden vor Jahrzehnten auf ganz andere Art präsentiert als heute? Anhand einer kleinen Ausstellung historischer Fotografien lassen sich faszinierende Vergleiche ziehen.

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Ab Eröffnung bis zum 11.07.21

Der 1915 in Plauen geborene Arzt Dr. Heinrich Bräuer war ein leidenschaftlicher Sammler von Mineralien. Ihn faszinierte vor allem die Entstehung dieser Gesteine, die zwar leblos sind, aber doch wachsen und in vielfältiger Art auf ihre Umwelt reagieren. Nach seinem Tod im Jahr 2004 ging Bräuers Mineraliensammlung von etwa 3.000 Stücken als Schenkung ans Vogtlandmuseum Plauen, wo sie seither die naturkundlichen Bestände bereichert. Einen Einblick in die hinterlassene Kollektion bietet nun eine Nischenausstellung, die allerdings nicht nach geologischen Gesichtspunkten aufgebaut ist, sondern nach ästhetischen. Denn neben erdgeschichtlichen Informationen bieten Mineralien noch einen weiteren beeindruckenden Aspekt: Ihre Schönheit.

Dauerausstellung

Raum der Vögte

Mit dem „Raum der Vögte“ wirft das Vogtlandmuseum Plauen in der Dauerausstellung essentielle Blicke auf die Hintergründe und die Geschichte des Vogtlandes. Der neue Ausstellungsbereich erzählt, komplementierend zum Kulturweg der Vögte, eine zusammenhängende Geschichte über die Stellvertreter der damaligen Herrscher. Wer waren die Vögte? Was haben Sie gemacht? Welchen Einfluss hatten sie auf die Region? Diese Fragen beantwortet die neue Ausstellung anhand von historischen Belegen, Urkunden und Objekten aus der Entstehungszeit.

Ab dem 22. August 2020 für den Besucherverkehr geöffnet

Außenstellen

Die vogtländische Heimat zog Hermann Vogel immer wieder an und inspirierte ihn. In den frühen 1890er Jahren entstand sein zweiter Wohnsitz mit Atelier in idyllischer Lage in Krebes, unweit des sagenumwobenen Burgsteins.

Digitalisierte Ausstellungen

Metall | Textil | Grafik
Mit der Ausstellung „Gestaltungsstrukturen“ im Vogtlandmuseum Plauen wird ein Überblick über das in Jahrzehnten entstandene künstlerisch-gestalterische Schaffen von Klaus Helbig anlässlich seines 80. Geburtstags gegeben.

27.11.19 – 26.04.20
Die eindrucksvollen Zeugnisse dieser Entenzivilisation sind nun erstmals im Vogtland zu sehen! Zusammengetragen wurde die kulturell bedeutsame Sammlung durch die Berliner Künstlergruppe interDuck.

Seit seiner Eröffnung im Jahre 1984 präsentiert das einzige Spitzenmuseum Deutschlands Erzeugnisse einer einzigartigen Textilbranche und veranschaulicht deren historischen Wandel in Produktion und Gestaltung.

Peter Winkler ist Sammler und Hobbyhistoriker und wurde dieses Jahr 80. Dank der Leidenschaft zu seiner heimatstadt Plauen besitzt er eine umfangreiche Sammlung historischer Dokumente und Fotografien. Die Ausstellung konnte vom 27.10. bis zum 01.11.2020 im Vogtlandmuseum besucht werden.

Über uns

Geschichte(n) zum Erleben

Das Vogtlandmuseum im Herzen der Spitzenstadt Plauen ist das zentrale Regionalmuseum des sächsischen Vogtlandes.

Ein Ort der Entdeckungen und Überraschungen.

Einzigartige Architektur

Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude in der Nobelstraße zählen zu den bedeutendsten Beispielen guterhaltener bürgerlicher Architektur in Mitteldeutschland. Sie sind Zeugen der wirtschaftlichen Blütezeit des Plauener Baumwollwarenhandels im letzten Drittel des
18. Jahrhunderts.

Die Gebäude verkörpern nicht nur bürgerliche Wohnweise, Wohlstand und Kunstsinn, sondern sind in ihrer Gestaltung herausragende Architekturdenkmale des Frühklassizismus.

Staunen und Feiern

Ein Juwel vornehmer bürgerlicher Baukunst ist der für ein Bürgerhaus einzigartige Festsaal, der 1789 vom Baumwollwarenhändler Johann Christian Baumgärtel im modischen französischen Stil eingerichtet wurde.

Der französische Feldherr und selbstgekrönte Kaiser Napoleon Bonaparte verbrachte auf dem Weg in seinen verhängnisvollen Russlandfeldzug mit seiner Entourage die Nacht vom Freitag, den
15. bis Samstag, den 16. Mai 1812 im Haus des reichsten Bürgers Plauens, Johann Christian Kanz, im heutigen Gebäude Nobelstraße 13. Der Raum, in dem Napoleon übernachtete, ist in restauriertem Zustand erhalten und wird bis in die Gegenwart „Napoleonzimmer“ genannt.

Die sächsischen Könige Friedrich August I. („der Gerechte“) und Anton I. („der Gütige“) ließen sich in diesem mit feinen Stuckaturen ausgestatteten Raum huldigen.

Wirtschaft und Handel

Der Übergang vom feudalen zum bürgerlichen Zeitalter lässt sich in den Häusern gut ablesen. Während Aufteilung und Ausschmückung der Räume im Obergeschoss höfischen Vorbildern nachempfunden wurden, waren die Zimmer im Erdgeschoss auf die Geschäftstätigkeit und Hauswirtschaft ausgerichtet.

In den Innenhöfen und Hinterhäusern, die zum Teil auf die alte Stadtmauer gebaut wurden, befanden sich Lager und Ställe. Hier lebte also noch die Tradition der mittelalterlichen Ackerbürger fort.

Heimat und Region

Das Vogtlandmuseum widmet sich dem historischen Territorium der einstigen, im Mittelalter zeitweise zu Landesherren aufgestiegenen Vögte, die der Region ihren außergewöhnlichen Namen gaben – Gebiete, die heute zu Bayern, Sachsen, Thüringen und der Tschechischen Republik gehören.

Die reiche Sammlung des Vogtlandmuseums entstand bereits im späten 19. Jahrhundert durch das Engagement heimatverbundener Bürger. Es kamen im Laufe der Zeit aber noch zahlreiche Spenden und Ankäufe hinzu, so dass das Museum heute über eine umfangreiche Sammlung überregionaler Qualität verfügt.

Für Fragen und Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zu Verfügung